Never Gonna Give EU UpFolge 4

Christian Zoll: „Nicht zu wählen ist kein Statement“

Christian Zoll (ÖVP) fordert ein Demokratiepaket für Europa, um die Union zu attraktivieren. Aber er sieht vor allem auch die jungen Wähler*innen in der Pflicht: „Wenn man die Vorteile der EU weiterhin haben will, muss man auch seine Stimme abgeben.“

„Europa braucht Mut“, ist einer der Wahlkampfslogans von Christian Zoll, dem Spitzenkandidaten der Jungen Volkspartei bei der Europawahl. Aber wofür eigentlich? Die EU sei grundsätzlich auf einem guten Weg, aber bei bestimmten Entscheidungen brauche es mehr Entschlossenheit, etwa bei der möglichen Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips im Rat.

„Wir sollten uns zurücknehmen wo wir nationalstaatlich bessere Entscheidungen treffen können und ich möchte ein Mehr an Europa, wenn es um die großen, wichtigen Themen geht.“, sagt Zoll. Außerdem fordert er ein Demokratiepaket für die Europäische Union. Dazu gehört für ihn einerseits die Einführung der Direktwahl des Kommissionspräsidenten und andererseits die Stärkung direktdemokratischer Elemente wie der Europäischen Bürgerinitiative.

„Es gibt sehr wenige Jugendliche, die wirklich politikverdrossen sind.“ Das merke man auch am jugendlichen Engagement im Bereich der Diskussion um Uploadfilter und beim Klimawandel. Dass der Großteil der Jugendlichen trotzdem nicht an der Europawahl teilnehmen will, findet Zoll schade und appelliert: „Wenn man die Vorteile der EU weiterhin haben will, muss man auch seine Stimme abgeben. Du darfst dich nur dann beschweren, wenn du auch wählen gehst.“

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